Hollywood
ja auch

ich melde mich hier wieder mal zu wort. wird mal wieder zeit etwas intellektuellen mist abzuladen. es ist erstaunlich mit welcher leichtigkeit man sich manchmal im leben zurechtfinden kann und gleichzeitig erschreckend welche schläge darauf hin folgen. ist doch so oder? kaum wiegt man sich in freudiger sicherheit,wird einem schmerzlich bewusst gemacht dass auch diese freude vergänglich ist. lange genug war ich ohne jemaden an meiner seite. lass dich niemals fallen. bleib immer bei bewusstsein, und damit meine ich nicht, dass man sich pysisch verliert, nein psychisch. dieses bewusstseins-erweiternde gefühl, dass einen ab und an überfällt, manchmal schlagend manchmal schleichend, ist die vollkommene öffung eines selbst. kann man das so nennen? was weiß ich. Auf jeden fall ist dies eine problematik mit der sich jede/r shcon mal auseinander gesetzt hat. wissend oder auch nicht. ist dieser zustand jedoch eingetreten, so steht man bereits mit einem fuß am abgrund. nein ok, sicher ist es nicht immer so. aber ich schreibe aus erfahrung. meiner erfahrung. durch kurzfristig aufgebautes vertrauen lässt man sich fallen. wird gefangen. und fast im selben moment verliert die fangende person den halt und. schon ist man am boden der tatsachen. mich sich ringend was denn nun das problem gewesen sein könnte. ich? wer weiß. charakteristisch starke personen, ja ich zähle mich selbst dazu, werden aufstehen und gehen. einen weg. wenn da kein weg ist. da ist immer ein weg. vielleicht nicht immer der richtige aber wen stört das schon? schwache werden versuchen, die klippe die sie sich gerade heruntergestürzt haben aufs neue zu bezwingen. ich nenne diese menschen schwach. ihr vielleicht nicht. doch längst vergessenes, schmerzhaftes wieder herbei zu sehnen ist für mich schwach. die wahrr schwierigkeit besteht doch darin, den neuen weg zu erkunden. komme was wolle. neue entäuschungen hinzunehmen. das alte kennen wir ja schon. wozu also auf repeat drücken? immer auf play bleiben. denn das leben macht ja auch keine pause. sagt es mir wenn ich mich irre. je nachdem ob wir nun gehen oder klettern (wobei ich das gehen bevorzuge) es ist immer unsere sache. dinge kommen und gehen, seltsames, verwirrendes, erfreuliches, schönes, alles wird uns auf dieser reise begegnen. und auch wenn wir nirgends lange verweilen, die erinnerung an das gesehene, erlebte was auch immer, kann uns niemand nehmen. in diesem sinne, zeig etwas stolz.

20.3.08 20:40
 


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